Ältester Schrein Japans: Ohmiwa

Nur wenige #Bahnstationen von #Nara entfernt steht der #Ohmiwa #Schrein , am Fuß des #Heiligen #Hügel , in dem eine #Gottheit wohnt.

Ein großer #Torii empfängt einen dort und hält böse #Geister ab. Rechts und links kleine bemooste #Hüttchen. Eine ruhige, kraftvolle Atmosphäre empfängt einen

Ich ging die #Treppe nach oben. Eine riesige uralte #Zeder zieht einen sofort an. Mit einer Schnur und Zick-Zack Bändern geschmückt, eingefasst in einen Zaun – ein #Heiligtum. Der Ort wird auch „#Schrein der #Zederbäume“ genannt. Ich sah auf dem Regal am #Zaun ein Ei und ein Tütchen mit #Saft liegen. Später erfuhr ich vom #Priester, dass unter der #Zeder eine #Schlange wohnt, eine #Dienerin der #Gottheit, der das #Ei geopfert wurde.

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Zu beiden Seiten am Eingang zum #Schrein standen jeweils 3 #Wedel ( die sonst vom #Priester zum #Segnen benutzt werden). Es stand angeschrieben, auf welche Art man sie dreht und sich dabei etwas wünscht. Dann zweimal in die #Hände klatschen – kann ja nicht schaden.

Ich ging dann weiter zur #Halle links des Schreins. Eine junge #Frau sprach gut englisch und erklärte mir einiges. Sie rief auf meine Frage, ob der Schrein betreten werden dürfe, den Priester hinzu. Er führte mich durch die #Vorhalle und erklärte mir die #rituelle Reinigung mit den #Bambusbechern an den langen #Griffen: erst die linke, dann die rechte Hand waschen, dann das restliche #Wasser den Griff hinunter rinnen lassen.

Es war eine kraftvolle friedliche Stimmung an diesem Schrein. Ein #Baum stand in einem gerechten #Kiesfeld – eines der Hauptheiligtümer. Man darf dort kein Foto machen. Ich spürte eine kräftigende , heilende #Energie, #Gänsehaut verursachend. Irgendwie fühlte ich mich „komplett“ an diesem #Ort, harmonisch, ausgeglichen, stark, ruhig – nichts fehlte.

Veranda vor dem Schrein

Hinter dem Schrein, direkt am Fuß des Heiligen Hügel, steht ein einzigartiges Tor mit einem hölzernen Zaun, der die #Abtrennung zum #Berg bildet. Der Berg kann nur einmal im Jahr, am 1. Januar, während einer #Feuerzeremonie betreten werden. Das #Feuer würde würde einst von der Gottheit den Menschen geschenkt.

Ich durfte die #Veranda vor dem Schrein betreten Der Priester führte für mich ein spezielles rituelles #Gebet durch. Ich verbeugte mich vor der Gottheit des Ortes. Ein weiterer Priester kam mir einem #Tablett voller #Nahrungsmittel, das er dem Gott opferte. Zweimal täglich wurd dieses Ritual durchgeführt m, da man früher nur zwei mal am Tag aß.

Der Priester erklärte, dass es hier nur einen einzigen Schrein gäbe. Dieser sei nur die Halle zum Verehren der Gottheit und zum #Opfern. Im sonst üblichen 2. Schrein wohnt die Gottheit – hier wohnt die Gottheit im Berg. Es ist ein Gott, der hilft, das Land, die Menschen zu entwuckeln und versucht, das #Glück der Menschen zu fördern sei es durch Entwicklung von #Landwirtschaft, #Industrie und #Handel, sei es durch Verhindern m, einen schlechten #Weg einzuschlagen, sei es durch das #Heilen von #Krankheiten oder sei es durch eine gute #Hochzeit.

Am Ausgang, wo eine #Hasenskulptur steht, erklärte er mur deren Bedeutung: der #Hase ist traditionell dem #Osten zugeordnet ( wo der Hügel liegt (und einer bestimmten Uhrzeit an Morgen. Man kann ihn streicheln und sich etwas wünschen.

Ich schlenderte dann noch ein wenig durch die Anlage, genoss die besondere Atmosphäre des Ortes. Man könnte #Amulette am #Torii kaufen. Ich entschied mich für ein Tütchen Sand des Heiligen Hügel, schön verpackt und beschriftet. Man soll den Sand in der Wohnung in allen #Himmelsrichtungen in kleine Schälchen verteilen, damit er Glück und #Wohlstand bringen kann. Auf jeden Fall wird mich der Anblick des #Sandes an diesen kraftvollen, friedvollen Ort erinnern

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