Das Teshima Art #Museum auf der kleinen #Insel #Teshima in #Seto Inland #Sea ist eines meiner Lieblingsmuseen. Es ist ein einzigartiges #Kunstwerk, eine #Symbiose von #Natur und #Kultur.
Am Morgen startete ich von der „Insel der #Kunst“, #Naoshima. Während ich auf die #Fähre nach Teshima wartete, ging ich in der #Bucht spazieren. Ich habe mein #Gepäck einfach am #Strand abgelegt. In #Japan muss man sich nicht sorgen, dass etwas gestohlen wird. Sicheres, gutes Gefühl. Ich zog meine #Schuhe aus, band meinen #Rock zusammen und watete im #Pacific.
Genoss das warme #Wasser, den feinen #Sand an den Füßen, das sanfte Rauschen der #Wellen. Ich war die einzige dort. Alles war sehr ruhig. Einige #Quallen schwebten im #Wasser, wie zarte #Blütenblätter, fast durchsichtig, bedeckt mit den feinsten roten Linien.
Die #Überfahrt auf dem #Schiff dauerte nicht lange, vielleicht eine Stunde, entlang der #Küste von Naoshima und den vielen kleinen Inseln. Stilles Wasser. Wir saßen alle draußen, nur ein paar Passagiere – blauer #Himmel, warme #Sonne auf der #Haut, weiches #Licht.
Ich nahm den #Shuttlebus vom #Hafen zum #Museum. Die Bushaltestelle liegt auf einem #Hügel – mitten in der Natur. Dann ein kurzer #Spaziergang zum Eingangsgebäude. Von hier aus konnte ich bereits das Museum sehen, das wie eine #Muschel geformt war. Es wären höchstens 2 Minuten zu Fuß dorthin.
Zunächst jedoch muss man dem #Pfad um den kleinen #Hügel folgen, auf dem das Museum steht, und von der anderen Seite kommend betreten. Man soll sich wohl geistig vorbereiten, sich auf diese Art von #Kunstwerk einstellen.
Der erste Blick hinein war atemberaubend. Ein #Lichtstrahl, der von einer dünnen #Nylonschnur eingefangen wird. Eine Öffnung in der #Decke zum #Himmel – im hinteren Teil des #Gebäudes eine weitere. #Stille im Inneren, #Licht, #Schatten, #Wasserspuren und #Tropfen, die sich durch #Verdunstung und #Bewegung der #Luft bewegen – wie #Spermien, das über den #Boden huschen. #Vogelgesang. Der wechselnde #Himmel, #Wolken, blau. Der #Wind wurde in der #Muschel eingefangen, rauschte und flüsterte. Ich war nur mit einer weiteren Besucherin dort. Wir konnten uns Zeit nehmen. Erkundeten den #Raum langsam und beobachten ihn aus verschiedenen #Perspektiven. Wir legten uns hier und da auf den Boden, ließen uns auf die wechselnden #Stimmungen und #Eindrücke des Raumes ein. #Großzügigkeit, #Konzentration. Eine ruhige #Erfahrung. Eindrucksvolle, #ästhetische, einfühlsame #Kombination aus #Architektur, Kunst und #Landschaft.
Der obige Text beinhaltet Auszüge aus meinem Buch
„Mokume und die Kunst des Reisens „
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Da es verboten ist, #Fotos im Inneren zu machen, kann ich euch leider nur das Bild aus der öffentlichen #Broschüre zeigen. Weitere Informationen findet Ihr unter : http://benesse-artsite.jp/en/





