Im #Kitano-Tenmangu-Schrein konnte ich( am 25. März 2019) ein traditionelles #Matsuri zur Pflaumenblüte besuchen. Junge Mädchen, die wie #Geishas gekleidet und dekoriert waren, stellten sich am Eingang des Geländes auf.

In einer Reihe schritten sie dann feierlich und sehr konzentriert zum #Schrein und verschwanden darin. Er war der Öffentlichkeit nicht zugänglich. Man hörte rhythmische #Gesänge und #Rezitationen.

Nach einer Weile kamen die Mädchen wieder heraus und machten einfache #Tanzschritte auf dem Platz vor dem Schrein.

Nach der Vorführung löste sich die Mädchengruppe auf. Hier und da konnte man sie, einzeln oder in kleinen Gruppen – nun wieder ganz kindlich und fröhlich – auf dem Gelände sehen.


Der Ort ist dem #Gott des #Himmels und der Erziehung und Lehrens gewidmet. Viele Schüler bitten dort um Segen für gute Schulen und Prüfungen.



Der Kitano Tenmangu ist das allererste Heiligtum in der japanischen Geschichte, in dem eine wirkliche Person als Gottheit verankert war: Michizane #Sugawara, ein Adeliger im 9. Jh. – der mächtigste Mann nach dem #Kaiser. Er konnte mit Stieren kommunizieren; deshalb sind 3 sehr unterschiedlich geformte #Stier – Skulpturen auf dem Gelände zu sehen. Durch böse Nachrede fiel er in Ungnade und wurde nach #Kyushu verbannt, wo er ein Jahr später verstarb.





Am 25. ( der 25. Juni war der Geburtstag von Michizane Sugawara) jeden Monats wird ein Flohmarkt veranstaltet, der “Tenjinsan no Itchi” – bekannt für #japanische #Antiquitäten.
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