Bambus. Dieses Jahr lernte ich bei einer zufälligen Begegnung mit einer #chinesischen #Tuschemalerin im #Hafen von #Osaka, dass die chinesischen #Poeten #Bambus liebten. Er stellte für sie eine #spirituelle #Kraft dar: er wächst geradlinig von der #Erde zum #Himmel, keine horizontalen #Äste, Verzweigungen – straight.
Fast ausschließlich #vertikale schlanke Linien. Verschiedenste #Grüntöne, feinste #Nuancen – jede Abweichung fällt auf.
Vereinzelt sogar violette #Stämme. Violetten Bambus sah ich vorher noch nie.
Leises Rascheln. An machen Stellen intensiver #Vogelgesang.
Eine schöne Atmosphäre; auch wenn esam Eingang völlig überfüllt dort ist – es wie auf einem #Rummelplatz zugeht.
Am Ende des Weges durch den #Hain wurde die Menschenmenge etwas weniger. Ich blieb an einer ruhigen Stelle stehen. Die Stämme ragen meterhoch über einen hinaus. Das #Sonnenlicht dringt sanft ein. Ich genoss die #Stille, das sanfte #Rauschen der #Blätter, die #Eleganz des Bambus. Da entdeckte ich zwischen den #Bambusstämmen einen sehr alten kleinen Mann. Er führte sein #Zwergkaninchen aus. Zeigte ihm dem Bambuswald. Das #Kaninchen hoppelte frei herum, knabberte hier und da am #Gras. Nach einer Weile kam es zu dem Mann zurück. Er nahm es zärtlich in seine #Armen und ging mit ihm weiter seines Weges.
Der #Bambushain von #Arashiyama liegt im Norden #Kyotos. Ich machte während der Wartezeit suf den Einlass zur #Villa #Katsura einen Abstecher hierhin. Man überquert die #Togetsukyo Brücke und geht durch den #Tenryuji Temple Bezirk. Dort ist es sehr belebt – aber wenn man Wochenenden und Feiertage vermeiden kann – ist es ein wundervoller Ort






