Heute war ich in der #Oyamazaki Villa auf einem Hügel etwas außerhalb von Kyoto - sehr schön gelegen. Man hat einen tollen Blick über die Stadt.
Das Tadao Andō Gebäude liegt etwas verborgen zwischen den Bäumen. Viel Glas, Transparenz, grauer Beton, starker Kontrast zum üppigen Grün, zur Farbenpracht der #Koi und der umgebenden Natur, den Blumen. Ein kleiner Bach, der von mehreren Steinbrücken überquert wird. Duftende #Rosen. Noch mehr #Teiche mit Koi. Große offene Rasenflächen, immer wieder Blick auf #Kyoto. Dann die #Villa im traditionellen #japanischen Stil. Eine Sammlung von #Keramikkrügen, viele aus Deutschland, die schönste aus #Persien. Einer der Krüge: hauchdünn, teilweise perlmutt schimmernd, unregelmäßige Struktur und Oberfläche, subtile Farbunterschiede, schöne Form. Das Cafe auf der #Terrasse mit Blick auf Kyoto. Herrlicher Ort.
Starker Kontrast zwischen #Andos #Architektur und der alten Villa - nicht unpassend, ergänzend, erweiternd, neue Zeit. Man ging eine lange Treppe hinunter in einen Raum, „Underground of Jewelry Box“ genannt, wie in eine heilige Kammer. Darin zwei wunderschone „Wasserlilien“ von Monet, Flirren der Farben. Auf einem #Gemälde zwei Flächen mit #Seerosen übereinander, dazwischen #Spiegelung von Bäumen, nur durch die verschwommenen vertikalen Linien angedeutet; dadurch entsteht der Eindruck von #surrealer Perspektive, Traumland. Ein paar rote Farbtupfer als Seerosen hingeschmettert. Wie #Musik, eine #Symphonie, Wirbel, #Farbrausch. Ich blieb lange dort, versank in die Bilder. Wenige Besucher. ( Auszüge aus meinem Buch "Mokume und die Kunst des Reisens" ) https://amzn.to/2S81ecV
Weitere Informationen:
https://www.asahibeer-oyamazaki.com/english/
Adresse: 5-3 Zenihara, Oyamazaki-cho, Otokuni-gun, Kyoto Prefecture 618-0071 Japan
Tel: 075-957-3123 (Japanese guidance only)





