Diese Worte entdeckte ich letztes Jahr auf dem Weg zur #Burg von #Osaka, als ich die #Sakura #Blüte und #Illuminationen dort am Abend sehen wollte. Sie standen auf einem winzigen #Schild – nur ein paar #Zentimeter groß – auf diesem langen #Zaun – in #deutscher #Sprache! Wer entdeckt das, liest das? Und versteht es – in #Japan? Ein Fantasiewort: POETISIERT EUCH
Eine Begegnung mit einem #poetischen #Gedanken – und der #Hoffnung, jemanden zu erreichen ( auch wenn die Chance gering ist ) , etwas anzustoßen, eine wunderbaren Gedanken in die #Welt zu bringen und alles seinen Lauf gehen zu lassen. Die Hoffnung, dass es ein #Herz findet, dem es etwas bedeutet, oder zumindest irritiert und zum Nachdenken anregt. Eind #Zauber-Moment in einer Zauber-Welt
Noh ist eine klassische japanische Schauspielkunst, die ihren Ursprung in der Muromachi-Periode hat und deren Geschichte sich über 600 Jahre erstreckt. Im Laufe der Jahrhunderte hat es eine einzigartige Ästhetik entwickelt und wird heute nicht nur als traditionelle japanische Kunstform, sondern auch als eine Form des zeitgenössischen Welttheaters angesehen. Im Wesentlichen kann Noh als ein stilisiertes Musikdrama beschrieben werden, das auf einer speziellen Bühne mit Masken und erlesenen Kostümen aufgeführt wird.
Kyogen, das komödiantische Gegenstück zu Noh, wird ebenfalls auf der gleichen Bühne aufgeführt. Obwohl sie einen gemeinsamen Ursprung haben, haben sich Noh und Kyogen zu unterschiedlichen Formen entwickelt. Während Noh eher die ernsteren Aspekte menschlicher Emotionen – wie Trauer, Wut, Nostalgie und Sehnsucht – stellt Kyogen eher den humoristische Teil des Lebens dar, verfeinert durch gesprochene Dialoge. Interessanterweise treten Kyogen-Darsteller in Noh-Stücken oft auch in Nebenrollen auf
Ihr könnte mehr über diesen Ort in meinem Beitrag in diesem Blog über „Miyajima “ lesen.
Tatsächlich sollte hoch in den Bergen bei Kyoto noch Sakura in voller Blüte sein
Also : um 7 Uhr aufstehen . Die Busse dorthin fahren nicht sehr häufig. Es ist ein abgelegenen Platz
Während sich unten im Tal im Zentrum von Kyoto die Menschenmengen drängeln, ist hier oben Ruhe – wenige Menschen nur, die die Kirschblüte still bewundern
Die Anlage ist eine der ältesten Japans – über 1000 Jahre lange Tradition
Ein ganzer Hang mit blühenden Kieschböimen, weiss, pink, zart rosa
Zweiter Tag in Japan – ein ganz anderes Erlebnis (als im ruhigen Nara): Osaka, Dotonbori Bridge
Mein erster Eindruck bei meiner ersten Reise: ein Lichtermeer. Reklametafeln, bunt, hell, wie man es von den großen japanischen Städten erwarten würde. Wasserspiegelungen im Kanal rund um die Dotonbori-Brücke. Da war der berühmte „Running Man“, eine meterhohe Leuchtreklame mit einem Läufer vor einer roten Sonne. Die wechselnde Beleuchtung erweckt den Eindruck des Laufens. Was für eine bunte Welt. An den Außenwänden der Restaurants oft Reliefs, knallbunt.Sie können direkt sehen, welche Spezialitäten sie anbieten. Ein riesiger roter Oktopus, freundlich lächelnd, ein wassergrün schimmerndes Schiff mit roten Buchstaben. Menschenmassen. Gute Stimmung, sanft, freundlich, geschäftig, voller Energie, aber ohne Aggression. Vorgestern noch in einer kleinen Stadt am Rhein, jetzt in dieser pulsierenden Metropole in Japan. Wir ließen uns durch die Menge treiben. Ich machte Fotos. Nach einer Weile schlug Chieko vor, zum Abendessen zu gehen und lud mich sogar in eines ihrer bevorzugten traditionellen Nudelrestaurants ein.Plötzlich in einer ganz anderen Atmosphäre. Kontrast. Gelassenheit. Gelassenheit. Auch Ruhe für die Augen. Gepflegt, wenige natürliche Farben, traditionelle japanische Einrichtung. Leckeres Tenzaru, Tempura und Soba-Nudeln… Sie zeigte mir einige Orte, die man als Tourist normalerweise nicht zu sehen bekommt. Wir sprachen über das Leben, die Bräuche und die Eigenheiten hier. Nach dem Essen schlenderten wir durch enge Gassen. Gleich um die Ecke ein ganz anderes Leben als auf der Hauptstraße.Ruhig. Ein kleiner Buddha-Tempel, moosbewachsene Statuen und Steine. Schöne leuchtende Papierlaternen mit japanischen Schriftzeichen. Ich habe den Buddha mit Wasser besprüht und mir etwas gewünscht – so wie sie es machen. Gerade die krassen Gegensätze machen das Land und die Menschen so spannend. Selbst in dieser riesigen Stadt mit ihren geschäftigen Gegenden, dem modernen Leben, der Schrillheit – sobald man in kleine Seitenstraßen einbiegt, ist es, als würde man eine andere Welt betreten, Tradition, Gelassenheit.
Ihr könnt mehr in diesem blog lesen uner: „Osaka“
Und in meinem Buch „Mokume and the art of travelling „, auf deutsch und englisch, 319 Seiten, 62 Seiten Farbfotos.
Wunderbarer erster Tag meiner Reise in Japan: Nara – Stadt mit 1200 Hirschen, die überall herumlaufen – und die Sakura, noch in voller Blüte.
Die Schutzgottheiten ritten auf Hirschen nach Nara; deshalb verehrt man sie als heilig. Sie sind zu- traulich, bummeln zwischen den Menschmassen hindurch, lümmeln unter Steinlaternen und im weitläufigen Park herum. Es gibt besondere Kekse, mit denen man sie füttern kann. Manche sind keck und knabbern an Ärmeln oder zupfen Prospekte aus Hosentaschen.
Sie können mehr über Tempel, Schreine und andere Stätten an diesem einzigartigen Ort hier in meinem Blog: „Nara“ erfahren.
Und in meinem Buch. “ Mokume and the art of travelling „, auf deutsch und englisch, 319 Seiten, 62 Seiten Farbfotos.
…von München….typische Situation: Zug zum Flughafen wurde gestrichen. Kein Hinweis, ob und wann der nächste fahren wird. Ich unterhielt mich mit einer Dame, ebenfalls mit großem Gepäck. Australierin – auf dem Weg durch Europa. Sie schwärmte von Japan, wo sie vor Jahren einige Pilgerwanderungen gemacht hatte …. und schon hatte ich zwei neue Ziele… und erinnerte mich an einen anderen Pilgerort, Dewasanzan, wo ich 2023 und 2024 war. In den Bergen von Honshu
An der roten Brücke und dem Wasserfall begann ich den Aufstieg
Die ( für mich) berührendsten Heiligtümer auf dem Berg von Dewasanzan sind die majestätischen Zedern Einer der ältesten Bäume der Erde steht seit mehr als 1000 Jahren in diesem Wald
…dazwischen, auf dem Weg, diese Pagode
Der Weg endet am Kloster, wo ich diesen schönen Meditationsraum für mich alleine hatte.
Bei meinem ersten Besuch kam ich am späten Abend an und hatte eigentlich nicht erwartet, dass ich überhaupt etwas zu essen bekommen würde. Aber der Chefkoch war so nett und freundlich und bot mir dieses schöne und delikate Abendessen an, das ich nie vergessen werde – buddhistische „Fasten“Speise- Shojin ryori – aus regionalem Waldgemüse.
Ich freue mich darauf, zu den „Kunstinseln“ in der Seto-Inland Sea, Naoshima, Teshima zurückzukehren, und andere kennenzulernen , die ich noch nicht besucht habe. Es gibt 17 Inseln, auf denen man die Kunstwerke dieser Veranstaltung sehen kann. Ich erinnere mich, als ich bei meiner ersten Reise 2016 dort ankam:
Die Überfahrt mit der Fähre von #Takamatsu war herrlich. Wunderbare Insellandschaft. Schönes #Licht. Vorfreude auf mein nächstes Ziel. #Sonnenuntergang über den Inseln. Am #Hafen angekommen, machte ich zuerst ein paar #Fotos der #Skulpturen, ein Riesenkürbis in Rot mit schwarzen Punkten, ein bunt beleuchtetes #Objekt und etwas sehr zart wirkendes, aus der Ferne wie eine #Kokon Hülle, halbtransparent, fast schwebend erschien es.
Sie können mehr in meinem Buch lesen ( auf deutsch und englisch) “ Mokume and the art of travelling „
. ..der Titel einer neuen Ausstellung in der Bayrisches Staatsbibliothek in München – und Inspiration für meine nächste Reise nach Japan
Nur noch ein paar Tage – am 9. April geht’s los…
Auch für diese Reise habe ich wieder ein paar Themen ( Ich reise nie ohne ).
Ich werde die EXPO in Osaka besuchen, wahrscheinlich für zwei oder drei Tage. Und dann ist zeitgleich die Setouchi Triennale (18. April bis 25. Mai). Tokio, natürlich (nach der Goldenen Woche)
Ein weiteres Thema für diese Reise ist: Ghibli-Kunst. Ich habe bereits ein Ticket für den Ghibli-Park bei Nagoya gebucht
…und das Zen-Kloster und der Zedernwald von Dewasanzan, in den Bergen von Honshu.
Das sind schon genug Themen, aber ich werde auch nach Orten mit alten heiligen Bäumen, Zedern und Kampfer suchen.
Gestern habe ich beschlossen, auch die Nō-Aufführungen in Miyajima zu besuchen, Toka-sai
2019 besuchte ich bereits Miyajima….und traf zufällig Herrn Kato-san, einen freiwilligen Führer, der mir den Ort zeigte …und mir von diesem Nō-Festival erzählte. Jetzt freue ich mich, ihn wieder zu treffen – und die Aufführungen gemeinsam zu sehen.
Er erzählte mir auch von dem Feuerlauf in einem Tempel – an dem ich am nächsten Tag spontan teilnahm.…das erste Mal, dass ich über heiße Kohlen lief. Eine beeindruckende Erfahrung
Weitere Informationen und meine Erfahrungen aus 2019 finden Sie in diesem Blog unter dem Titel „Miyajima“.
Dies sind einige meiner Pläne für Japan, im April und Mai 2025. Ich bin sicher, es werden noch einige weitere Orte, Erlebnisse, Begegnungen…zufälliger Art. …. auf dem Weg…hinzukommen
In Kyoto konnte ich eine Zeremonie sehen , bei der Kämme vorgeführt wurden. Vielleicht nicht so spannend, dachte ich, aber mal sehen…
Zu Beginn tanzte eine Maiko
Danach führten Frauen und Mädchen Frisuren vor. Die Kämme werden teilweise unter den Haaaren verborgen , um Struktur zu geben. Dann werden sie mit dekorativen Kämmen besteckt ….und allem , was man als schön empfindet – ich glaube, man kann alles hineinsteckrn, was einem gefällt
Weiter ging es dann in einer Prozession durch die Straßen und Gassen von Gion
…in Begletung von Musikerinnen und Musikern
Ihr könnt mehr lesen über Geisha und Maiko – und ihren Einfluss auf japanische Künstler, hier in meinem blog unter :
Eigentlich wollte ich an diesem Tag nur zur Kitashinagawa-Brücke in Tokio, um einen alten Teil der Stadt und den dortigen kleinen Hafen zu sehen. Ein Tempura-Koch am Pier erzählte mir, dass sie bei Sonnenuntergang mit den kleinen Schiffen auf Kreuzfahrt durch die Kanäle und auch unter der Rainbow Bridge gehen und an Bord Abendessen anbieten. Das ist sicher sehr schön! Aber es war zu spät, eine spontane Bootsfahrt zu reservieren Die Informationen, die Atmosphäre, die Wasserspiegelungen haben mich inspiriert, meine Pläne zu ändern und an den Ufern entlang zu spazieren
auf dem Weg zur Rainbow Bridge…
Ich hatte nicht damit gerechnet; man kann die Rainbow Bridge zu Fuß überqueren
Blick auf Tokyo Tower
Auf der anderen Seite der Rainbow Bridge gibt es einen feinen Sandstrand. . Lässige Atmosphäre. Kinder spielten im Wasser