Aquarium und Hafen in Osaka

Das Museum von Tadao #Andō liegt im Vergnügungsviertel am #Hafen. Es war leider geschlossen, aber auch von außen interessant – klare Linien, betongrau und anthrazit, eine große Glasfront. Daneben das Aquarium in Rot und Grau. Zwischen den beiden Gebäuden im Hintergrund das Rund des #Riesenrads. Eine #Windskulptur von                Sumusu #Shingu an der Treppe vor dem #Museum.

Als Freundschaftszeichen zwischen #Kopenhagen und #Osaka sitzt eine kleine #Meerjungfrau auf einem Stein im Wasser. Irgendwie berührend in ihrer Sehnsucht und #Melancholie.

Ich machte einen längere Pause am #Aquarium und beobachtete einen Mann in Uniform, der lautstark mit dem Mikrophon etwas ansagte, einen Augenblick später im Stehen, ohne Anzulehnen, schlief, dann wieder ansagte. Im Wechsel. Ich war fasziniert.

Am Hafen lag ein großes, altes #Segelschiff, heute #Ausflugsboot, anachronistisch zwischen dieser modernen #Architektur.

Mit diesem #Schiff machte ich dann 2 Jahre später bei #Sonnenuntergang eine kleine Überfahrt am Hafen

Die kleine Meerjungfrau hat nun einen anderen Platz am Hafen gefunden

Dieses Jahr ( 2020 ) verbrachte ich meinen ersten Abend in #Japan am Hafen . Wunderschöne Beleuchtung am Aquarium; #Riesenkoi und andere #Meeresbewohner mit wechselnder Beleuchtung an der Fassade oder dem Platz vor dem Museum dargestellt. Eine Chinesin sprach mich an: ob ich eine Foto von ihr machen würde? Na klar. Sie machte dann auch ein Foto von mir. Wir kamen ins Gespräch. Sie war ebenfalls Malerin – überwiegend große #Tuschezeichnungen von #Bambus. Ich lernte von ihr, dass die chinesischen und japanischen #Poeten Bambus liebten, weil er für sie eine #spirituelle Kraft darstellte. Er wächst nur senkrecht – von der #Erde zum #Himmel. Keine horizontale Äste und Verzweigungen, lichtes, zartes Blätterwerk.

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