Feuer und Schnee Festival in Kakunodate

Am 14. Februar konnte ich am #Feuer -und-#Schnee #Matsuri im Norden von #Japan, in #Kanukodate teilnehmen. An ungefähr 15 verschiedenen #Orten in der kleinen #Stadt in den #Bergen führten sie Feuer-#Tänze auf.

Foto der Tourist Info in Kakunodate

Jeweils am Rande dieser #Festplätze standen sogenannte #kamakura in verschiedenen Größen – geformt aus Schnee, wie #Iglus, mit #Kerzen im Inneren.

Kamakura


Als es dunkel wurde, fingen sie an, #Körbe zu verbrennen und sich mit diesen #Feuerbällen zu drehen. Einige #Väter tanzten mit ihren #Kindern.

Am Ende des #Matsuri schlugen sie #Teig mit einem speziellen hölzerenen #Schlegel . Ich durfte auch mitmachen Die # Mochi-Bällchen aus diesem Teig in einer süssen #Kidneybohnensauce waren köstlich.

Mochi in süsse Bohnen Sauce

Osaka Castle


Die ursprüngliche #Osaka Burg wurde Ende des 16. Jahrhunderts erbaut. Zu Beginn der Edo-Zeit wurde es vollständig zerstört. Später wieder aufgebaut und dann wieder niedergebrannt. Das Schloss, das wir heutzutage sehen, wurde im 20. Jahrhundert aus Spenden neu errichtet . Das Museum im Inneren ist dem Gründer Hideyoshi gewidmet. Es ist zu jeder Jahreszeit schön, durch die Gärten und Burganlage zu spazieren. Es gibt immer eine Veranstaltung, die einen Besuch wert ist. Die Winterilliminationen in einem Garten, Ende des Winters due Pflaumenblüte. Dann kommt die Sakura-Saison mit Illuminnationen. Im Sommer können Sie die Gärten genießen und ein Picknick machen , im Herbst das Meer aus goldenen und roten Blättern. Vom Dach aus haben Sie einen schönen Blick auf die Stadt

Wüste

Auf #Honshu findet man sogar einen #Ort in der Nähe von #Tottori, der „Wüste“ genannt wird – eigentlich ein paar#Sanddünen. 3 #Kamele vermitteln den Eindruck, in der #Sahara zu sein. Aus Neugier bin ich dorthin gefahren.

Unglücklicherweise war es ein grauer und regnerischer Tag – aber aus diesem Grund eine interessante Erfahrung: #Regen in der #Wüste. Im #Sommer ist es bei gutem #Wetter sicher ein sehr überfüllter #Ort – also vielleicht nicht unglücklicherweise – war es Regen im #Winter. Die Kamele mochten das wohl nicht und waren auf dem #Heimweg. Ich konnte sie nur noch vom #Bus aus sehen.

Man erreicht den #Wüstenort mit der #Bahn bis #Tottori“, steigt dort in den Bus unf fährt mit einer kleinen #Seilbahn zu den Dünen hinunter

Ort des umkehrbaren Schicksals

Im #Yoro-#Park wurden die #Architektur und die #Kunstwerke entworfen, um unsere #Wahrnehmung und unser #Bewusstsein neu zu erforschen. Im Park, genannt „Der Ort des reversiblen #Schicksals“, wurden so weit als möglich #horizontale und #vertikale Linien vermieden, um unseren angeborenen #Sinn für #Gleichgewicht und #Perspektive zu irritieren. Alles war schief, verkehrt herum oder auf den #Kopf gestellt.

Das #Haus der Eingänge. Man wird aufgefordert, das Haus durch möglichst viele #Eingänge zu betreten und auf die unterschiedlich Perspektive zu achten

Man schaut auf den „#Hügel der #Insekten “ -und fühlt sich selbst wie ein Insekt, das hinauf krabbelt

Man fühlt sich irgendwie irritiert -aber auch wie ein kleines #Kind, das eine neue #Welt erkundet. #Inspirierende #Erfahrung

Blick von Yoro-park auf die schneebedeckten #Berge

Pferd-Matsuri

In einem kleinen #Dorf nahe der #Küste in der #Präfektur #Mie gab es am 9. Feb abends ein weiteres #landwirtschaftliches #Matsuri. Eine Besonderheit: Sie werfen #Sand auf das #Pferd. Je mehr Sand Sie werfen (mit der schön geschmückten kleinen #Schaufel) , desto besser wird die #Ernte.


Die #Bauern bereiteten den #Boden vor, der durch das #Kiesfeld symbolisiert wurde

Dorfbewohner jeden Alters standen um das Feld herum. Jeder bekam eine Schaufel in die Hand. Eine Frau neben mir gab mir auch eine #Schippe und ich tat mein Bestes, um dem Pferd so viel Sand wie möglich zu geben – für eine gute Ernte.

Tamine Matsuri

In den #Bergen in der Nähe von #Nagoya, im Dorf #Tamine gibt es ein spektakuläres #Matsuri.


Die #archaische# Zeremonie fand in einem #buddhistischen #Tempel statt. #Flöten spielten #monotone Weisen . #Shinto-#Priester und -Helfer führten #landwirtschaftliche #Szenen wie graben, pflanzen und #Pferde auf den #Feldern vor. #Buddhistische, #shamanistische und #shintoistische #Rituale gemischt – keine Konkurrenz. Alle gleich nebeneinander.

Maskenmann in Ekstase

Das #Dorf ist auf einem #Berg in schöner# Landschaft gelegen. Zweihundert Jahre alte riesige #Zedernbäume am Eingang, verbunden durch ein großes #Seil, das böse #Geister abhält

Die Dorfbewohner haben diese wunderschöne #Bambuskonstruktion -ohne #Nägel- nur für das #Matsuri an diesem #Wochenende gebaut.

#Wassergräben für die #Reisfelder schaufelnd

Stöcke als Symbol für die Pferde in den Feldern
Reissaat auswerfen

#Fächer und Stock als #sexuelle #Symbole


Nach den Zeremonien im #Tempel ging das #Fest draußen weiter. Unter dem schönen #Bambusdach begann der unterhaltsame Teil an kleinen offenen Feuern. Ein #maskierter Mann tanzte zwischen den #Feuerstellen. Durch die winzigen Augenschlitze konnte er kaum etwas sehen. Der Priester musste ihn führen. Dann begannen die Helfer nacheinander zu tanzen, wurden immer wilder und tanzten ins Feuer. hinein. Nach dieser verrückten Vorstellung tanzte der alte Priester mit Fächern und Stöcken als sexuellen Symbolen. Ganz am Ende des Festes tanzte der #Maskenmann nochmals – mit einem großen hölzernen #Phallus in der Hand fiel er in #Ekstase und ließ sich rittlings auf eine #Bank fallen.

Sachigo Matsuri


Am Sonntag, dem 9. Februar, besuchte ich ein #Matsuri in #Gifu #Präfektur in der Nähe von #Nagoya. Auf dem Dorfplatz vor dem #Shinto-#Schrein brannten kleine #Feuer und die Leute aus der #Nachbarschaft verbrannten ihre #Neujahrsdekorationen.

Sie hatten riesige #Reisballen aufgestellt.

Die erste Gruppe stellte sich auf, vielleicht 20 Männer – in #Frauenkleider, schön geschminkt- ein besonders hübscher junger Mann mit blonder #Perücke. Die Reisballen wurden angezündet. #Riesenfeuer. Mit sehr langen #Bambusstangen schoben die verkleideten Männer den brennenden Haufen an den Rand des Platzes.

Sie liefen schnell über die heiße Asche-immer wieder vor und zurück.
Asche , Funken, flogen durch die Luft. Es wurde heiß

Von einem Spezialisten, Herrn Shige-san (FACEBOOK: shige folklifejp) habe ich erfahren, dass im traditionellen japanischen Denken ein Mann, der eine Maske trägt oder geschminkt ist, als ein Gott oder irgendetwas höheres als ein Mensch angesehen wird. Diesen Menschen ist es nicht wichtig, Regeln in der menschlichen Gesellschaft einzuhalten, weil sie in diesem Moment keine Menschen sind.

Namba und Umgebung, Osaka

#Namba ist das geschäftige Herz von #Osaka. Einer der ältesten Bahnhöfe in #Japan - zeitgenössisch modernisiert - weiter Raum,  #Glas- und #Metallkonstruktion

Blick vom swissotel in Namba Station- bei Tag und bei Nacht

Ganz in der Nähe: die #Dotonbori-Brücke, Vergnügungsviertel - Lichtermeer. Leuchtreklamen, bunt, schrill, wie man es von den japanischen Großtädten erwartet. Wasserreflexionen im Kanal um die Brücke. Dort ist der berühmte "Running Man", eine meterhohe Leuchtreklame mit einem Läufer vor einer roten Sonne. Das Wechseln der Beleuchtung erzeugt den Eindruck des Laufens. Was für eine bunte Welt. An den Fassaden der Restaurants oft Reliefs, groß, bunt. Man kann direkt sehen, welche Spezialitäten angeboten werden. Ein riesiger roter #Octopus, freundlich lächelnd -  ein wassergrün schimmerndes Schiff mit roten Buchstaben.

#Menschenmassen. Gute Laune, sanftmütig, freundlich, beschäftigt, voller #Energie, ohne Aggression. Nach dem #Abendessen in einem traditionellen Restaurant schlenderte ich durch enge Gassen. Gleich um die Ecke ein ganz anderes Leben als auf der Hauptstraße. Ruhig. Ein kleiner Buddha-Tempel, bemooste #Statuen und #Steine. Schöne leuchtende #Papierlaternen mit japanischen Zeichen. Ich besprühte den #Buddha mit #Wasser und wünschte mir etwas – wie man es hier so macht. Vor allem die krassen Gegensätze machen Land und Leute so spannend. Auch in dieser riesigen Stadt mit ihren hektischen Zonen, modernes Leben, schrill – sobald man in kleine Nebenstraßen einbiegt, betritt man eine andere Welt, Tradition, Gelassenheit.

Der obige Text beinhaltet Auszüge aus meinem Buch
„Mokume und die Kunst des Reisens „
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2 Felsen im Meer

Ein weiterer heiliger #Ort in der Nähe von #Ise: 2 Felsen im Meer – #Meotoiwa. Sie symbolisieren das #mythologische #Paar #Izanagi und #Izanami – die #legendären #Schöpfer #Japans. Sie sind fest mit einem großen #Seil verbunden, das „#Shimenawa“, um das #Böse abzuwehren. Es wird jedes Jahr am 5. Januar während einer feierlichen #Zeremonie erneuert.

Zur #Sommersonnenwende geht die #Sonne genau in der Mitte zwischen den beiden #Felsen auf. Im #Winter sieht man den #Vollmond zwischen ihnen aufgehen.

Seit ein paar #Jahrzenhnten sitzen #Frösche hier und sagen zu den Besuchern: Komm wieder
Amaterasu

Ise-Kawasaki

Dieser alte Teil von #Ise wird „die #Küche von Ise“ genannt. Während der #Edo-#Zeit entwickelte sich #Kawasaki zu einem #Marktplatz für #Großhandelswaren. Noch heute sind #Spuren des #historischen #Stadtbildes erhalten. Ihr findet alte #Kaufmannshäuser, viele #Cafés und #Geschäfte.

Ich habe einen #Nachmittag mit exzellenter und unterhaltsamer #Livemusik in Nobukos #Jazzcafé „Kawasaki-kura“ verbracht. Das #Wasser für #Tee und #Kaffee wird traditionell am offenen #Feuer auf dem #Tisch gekocht. In der #Nacht legen sie die #Kohlen zurück in den #Zentralofen. Es ist eine besondere #Atmosphäre, inspiriert von #Alice im #Wunderland.

Nobuko schafft mit ihrem freundlichen Wesen eine herzliche Atmosphäre

Im „Kishin“ #Restaurant ( FACEBOOK: Kishin) hatte ich ein köstliches #vegetarisches #Mittagessen – mit einem „glücklichen #Herzen“ zubereitet, angerichtet und serviert (wie Yukari , die Eigentümerin ) mir die Bedeutung von „Kishin“ erklärte)